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Informationen zum Coronavirus


Landkreis Calw betreibt neben Impfmobil drei regionale Impfstützpunkte

Neues Impfkonzept: Impfen mit Termin in Calw, Nagold und Bad Wildbad / Impfmobil weiter ohne Termin im gesamten Landkreis unterwegs

Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie. Um den Bürgerinnen und Bürgern das bestmögliche Impfangebot unterbreiten zu können, hat der Landkreis Calw ein neues Impfkonzept erarbeitet. In diesem Rahmen wird ab sofort an drei festen Standorten geimpft:

  • Calw (Rexer-Areal, Robert-Bosch-Straße 15, 75365 Calw): dienstags, donnerstags und sonntags
  • Nagold (Ehemaliges Autohaus Bühler, Robert-Bosch-Straße 10, 72202 Nagold): mittwochs und freitags
  • Bad Wildbad (Trinkhalle, Kernerstraße 62, 75323 Bad Wildbad): samstags

In Calw ist der Impfstützpunkt bereits in Betrieb, in Nagold startet der Betrieb am Mittwoch, den 1. Dezember 2021 und in Bad Wildbad am Samstag, den 4. Dezember 2021.

Die jeweiligen Öffnungszeiten finden Sie unter: www.kreis-calw.de/impfung.

Um lange Warteschlangen zu vermeiden, wird zudem ein Buchungssystem eingerichtet. Sobald dieses verfügbar ist, können über die Homepage des Landkreises Calw Impftermine für alle drei Standorte gebucht werden – jeweils in Slots von 30 Minuten.

Zusätzlich zu den drei festen Standorten fährt weiterhin das Impfmobil durch den Landkreis und macht in den Kreiskommunen Halt. Eine Anmeldung ist hierfür nicht notwendig. Die jeweiligen Haltestellen sind abrufbar unter: www.kreis-calw.de/impfung.

Betrieben werden die Stützpunkte – wie schon das Kreisimpfzentrum – vom Landkreis Calw. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg. Es kann sich jeder, der berechtigt ist, impfen lassen. Es sind Erstimpfungen, Zweitimpfungen sowie die Booster-Impfung nach 6 Monaten möglich. Im Einzelfall oder wenn genug Impfstoff da ist, kann schon nach fünf Monaten aufgefrischt werden. Genutzt wird der Impfstoff, der verfügbar ist und für die jeweilige Altersgruppe zugelassen ist. Aktuell sind dies hauptsächlich Biontech, Moderna und Johnson&Johnson, dies ist jedoch von den Lieferungen von Bund und Land abhängig.

„Wir unternehmen erneut enorme Kraftanstrengungen, um in der Fläche möglichst gute Impfangebote unterbreiten zu können. Zudem haben wir als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg ein Impfmobil in Betrieb genommen, welches seit Mitte Juli in Betrieb ist. Dass in den letzten Tagen vereinzelt Impftermine abgesagt werden mussten, ist ärgerlich. Doch bei aller Kritik: Wir sind auf die Lieferungen von Bund und Land angewiesen. Mit unserem neuen Impfkonzept können wir pro Woche bis zu 5.000 Impfungen vornehmen. Nehmen Sie die Angebote wahr und lassen Sie sich impfen. Das ist der wirksamste Weg aus der Krise“, so Landrat Helmut Riegger.

Aktuelle Informationen zum Thema Impfen sind auf der Homepage des Landkreises Calw sowie in den Sozialen Medien zu finden.

Hinweise:

  • Was muss ich zum Impftermin mitbringen?

    Ausweis oder Reisepass, Krankenversicherungskarte, Impfpass (falls vorhanden), Aufklärungsblatt und Einverständniserklärung (finden Sie beides online unter Impfen Baden-Württemberg (impfen-bw.de)), Kugelschreiber.

  • Welche Hygieneregeln muss ich während des Termins beachten?

    Wir bitten Sie, zur Sicherheit aller, vor Ihrem Termin eigenverantwortlich einen Selbsttest zuhause durchzuführen. Bitte halten Sie in der Warteschlange Abstand und tragen Sie eine FFP2- oder OP-Maske.

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Verschärfte Corona-Regelungen im Landkreis Calw

Weitere Einschränkungen betreffen hauptsächlich nicht-immunisierte Personen

Die Corona-Lage im Landkreis Calw spitzt sich weiter dramatisch zu. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 575,1 (Stand 23.11.) und vollen Intensivstationen hat das Land deshalb nun weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ergriffen. Am 23.11.2021 wurde landesweit die Alarmstufe II ausgerufen. Diese gilt ab einer landesweiten Intensivbetten-Auslastung von 450 Corona-Patienten oder ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von 6. Für das Eintreten der geltenden Stufe ist erforderlich, dass eine für eine Stufe maßgebliche Zahl an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht oder überschritten wurde. Die nächstniedrigere Stufe tritt ein, wenn die für eine Stufe maßgebliche Zahl an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Die in der Verordnung geregelten Maßnahmen der jeweiligen Stufe gelten ab dem Tag nach der Bekanntmachung. Somit ist die Alarmstufe II heute, am 24.11.2021, landesweit in Kraft getreten. Folgende Regelungen kommen in der Alarmstufe II neu hinzu:

  • In Alarmstufe II gilt 2G plus künftig bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, in Prostitutionsstätten sowie Diskotheken und Clubs. Das heißt, der Zugang ist nur für Geimpfte oder Genesene gestattet, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Aufgrund der damit verbundenen Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche wegen bereits verkaufter Tickets, werden Verstöße in dieser Woche noch nicht verfolgt.
  • Für Friseurdienstleistungen gilt in beiden Alarmstufen eine 3G-Pflicht mit PCR-Tests.
  •  Veranstaltungen und Weihnachtsmärkte werden ab der Alarmstufe auf 50 Prozent der Kapazität begrenzt.
  • In Hotels gilt für touristische Übernachtungen bereits ab der Alarmstufe 2G. Davon ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen oder besondere Härtefälle wie beispielsweise ein dringend notwendiger Arztbesuch. In diesen Ausnahmefällen muss ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorgelegt werden.
  •  In Bus und Bahn sowie im Flugzeug gilt auf Grund bundesrechtlicher Vorgaben generell 3G.
  •  Veranstalter müssen Test-, Impf- und Genesenennachweise grundsätzlich mit digitalen Anwendungen (z. B. der CovPassCheck-App) kontrollieren und den Namen anhand von Ausweisdokumenten überprüfen. Damit ist der Zutritt allein mit dem gelben Impfpass nicht mehr möglich, es muss der QR-Code per App oder in Papierform mitgeführt werden.
  •   Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler gelten nicht in Diskotheken – auch sie müssen 2G-Nachweise vorlegen, in der Alarmstufe II gilt 2G plus.
  •  Volljährige Schülerinnen und Schüler können nicht mehr den Schülerausweis vorlegen, um Zutritt zu erhalten. Für sie gelten die gewöhnlichen 2G- bzw. 3G-Zutrittsregelungen.
  •  Schülerinnen und Schüler zwischen 12 und 17 Jahren können noch voraussichtlich bis kurz nach dem Weihnachtsfest Zutritt mit dem Schülerausweis erhalten.

Aufgrund der kritischen Lage führt die Landesregierung wieder Ausgangsbeschränkungen und weitere Beschränkungen in Stadt- und Landkreisen ein, in denen während der geltenden Alarmstufe II die 7-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 liegt. Ab Donnerstag, den 25. November 2021 treten im Landkreis Calw deshalb verschärfte Regelungen in Kraft.

Auf dem Gebiet des Landkreises Calw gilt somit ab dem 25.11. eine Ausgangbeschränkung für nicht-immunisierte Personen. Nicht-immunisierten Personen ist dann das Verlassen der Wohnung oder der sonstigen Unterkunft zwischen 21 und 5 Uhr nur aus triftigen Gründen erlaubt. Triftige Gründe sind Beispielsweise: Ausübung beruflicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen / körperliche Bewegung allein im Freien, Religionsausübung, medizinische Versorgung oder unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren. Zudem gilt im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient, 2G (geimpft oder genesen).

Eine Übersicht zu den einzelnen Bereichen finden Sie hier.

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Fall- und Kontaktpersonenmanagement im Landkreis Calw ab Donnerstag, den 11.11.2021 angepasst

Fokus auf vulnerable Gruppen und große Ausbruchsgeschehen

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg konzentrieren sich seit Anfang November noch stärker auf größere Ausbruchsgeschehen und den Schutz vulnerabler Gruppen, beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen. Das bedeutet, dass positiv auf das Coronavirus getestete Personen nicht mehr routinemäßig von den Gesundheitsämtern kontaktiert werden. Trotzdem gilt für sie wie auch die Haushaltsangehörigen weiterhin die entsprechende Absonderungspflicht, die auch von den Behörden kontrolliert wird.

Der Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger steht immer an oberster Stelle. Deshalb hat das Gesundheitsamt des Landratsamts Calw im Vergleich zum Vorgehen auf Landesebene noch einige Tage länger positiv Getestete kontaktiert. Hierdurch soll ein geordneter Übergang in Absprache mit den Kooperationspartnern wie den Ordnungsämtern gelingen. Nun wird ab Donnerstag, 11. November 2021 das Fall- und Kontaktpersonenmanagement umgestellt – zumal mit Blick auf die steigenden Fallzahlen eine Kontaktpersonennachverfolgung wie bisher nicht mehr zu stemmen ist.

„Die Strategie der Landesregierung ist klar: Es wird wieder mehr auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger gesetzt. Es liegt also an uns allen, dass die Zahlen nicht noch stärker ansteigen. Bitte halten Sie sich wieder konsequenter an die allgemeinen Hygieneregeln und lassen Sie sich impfen. So schützen Sie sich selbst und Ihre Mitmenschen vor schweren Krankheitsverläufen“, so Landrat Helmut Riegger.

Es gelten folgende Empfehlungen und rechtliche Regelungen:

  • Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollten sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Da derzeit ebenso viele andere Erreger kursieren, kommen auch andere Ursachen in Betracht. Kostenfreie Testmöglichkeiten für Personen mit Corona-Symptomen sind auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung zu finden.
  • Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltest oder PCR-Test müssen sich in häusliche Absonderung begeben. Diese beträgt in der Regel 14 Tage. Informationen finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Wer keine Symptome hat und geimpft ist, kann sich nach fünf Tagen per PCR-Test freitesten und dann die Absonderung beenden, wenn das Ergebnis negativ ist.
  • Ungeimpfte Haushaltsangehörige von positiv getesteten Personen müssen ebenfalls für 10 Tage in Absonderung. Diese kann vorzeitig beendet werden

    -durch einen negativen PCR-Test ab Tag 5 der Absonderung, für Schülerinnen und Schüler und regelmäßig getestete Kita-Kinder genügt ein Antigen-Schnelltest,

    -durch einen negativen Antigen-Schnelltest ab Tag 7 der Absonderung.

  • Personen, die Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten Kontakte weitestgehend reduzieren und beim Auftreten von Symptomen ärztlichen Rat einzuholen und sich testen lassen.

  • Einrichtungen in denen vulnerable Personen betreut werden, sollen sich beim Auftreten von Corona-Fällen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen.

Eine Übersicht, wie Sie sich im Falle eines positiven Tests verhalten sollten, finden Sie unter: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-selbsttests/

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Corona-Testangebot in Simmozheim

Antigen-Testungen und PCR-Testungen können direkt in der Gemeinschaftspraxis Dr. Lang durchgeführt werden.

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Nachfolgend finden Sie die derzeit geltenden Regelungen und aktuellen Verordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.

Das Rathaus ist geöffnet!

Öffnungszeiten an Werktagen:

Montag: 8:00 Uhr - 13:00 Uhr
Mittwoch: 8:00 Uhr - 12:00 Uhr
Donnerstag: 8:00 Uhr - 12:00 Uhr und
Donnerstagnachmittag: 16:30 Uhr - 19:00 Uhr

Zum Schutz anderer Personen ist in den Zugangs- und Wartebereichen auch im Rathaus ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Weiterhin ist während des Aufenthaltes im Rathaus zum Schutz anderer Personen eine FFP2- oder OP-Maske zu tragen, welche Mund und Nase bedeckt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung.


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